#smrgSAHAF Der letzte Großwesir und seine preußischen Söhne [Mit privater Widmung des Autors auf der Titelseite] - 1991

Stok Kodu:
1199043050
Boyut:
16x24
Sayfa Sayısı:
163 s.
Basım Yeri:
Almanya
Baskı:
1
Basım Tarihi:
1991
Kapak Türü:
Karton Kapak
Kağıt Türü:
1. Hamur
Dili:
Almanca
Kategori:
0,00
1199043050
429071
Der letzte Großwesir und seine preußischen Söhne [Mit privater Widmung des Autors auf der Titelseite] -        1991
Der letzte Großwesir und seine preußischen Söhne [Mit privater Widmung des Autors auf der Titelseite] - 1991 #smrgSAHAF
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Wir leben heute im Jahre 1991, in einer Zeit, in der das d eutsch-türkische Verhaltnis verschiedene Gesichter hat. Die deutschen Medien berichten wöchentlich mehrmals darüber bringen auch Filme und Berichte über die Türkei. SchlieBlich leben etwa 1.5 Millionen Türken in der Bundesrepublik und die Türkei wird zunehmend von deutschen Touristen besucht (im jahre 1988 waren es genau 755 020).

Lebenslauf von Ahmet Sefik Okday Sefik Okday wurde am 20. Juli 1909 in Berlin geboren. Sein Vater, Afi Nuri, war zu der Zeit als kaiserlich ottomanischer Oberleutnant bei den II. Gardedragonern in Berlin und besuchte zur gleichen Zeit die Kriegsakademie. Bei Beginn des Ersten Weltkrieges kam Sefik Okday mit seinen Eltern nach Istanbul und wohnte im Palais seines Großvaters Tewfik Pascha. (Tewfik Pascha, welcher unter Sultan Abdül-Hamid II. vierzehn Jahre Außenminister war, wurde später der letzte Großwesir des Osmanischen Reiches.) Sefik Okday besuchte von 1916 bis 1918 die Deutsche Oberrealschule in Istanbul. Da diese Schule bei Kriegsende durch die Alliierten geschlossen wurde, wechselte er in das Lycee (Gymnasium) Galatasaray, wo die Hauptfächer auf französisch unterrichtet wurden, und absolvierte dieses Gymnasium im Jahre 1929. Es folgten anderthalb Jahre praktische Arbeit bei der Gutenhoffnungshütte in Oberhausen/Sterkrade (Rdld.) und Seidel und Naumann (Dresden). $efik Okday studierte von Ende 1930 bis 1933 in Berlin an der Technischen Hochschule Charlottenburg und wechselte nach erfolgreichem Vorexamen nach Dresden, wo er 1937 sein Diplom-Maschinen-Ingenieur mit „sehr gut" bestand. Nach Beendigung seiner Militärzeit in Istanbul, als Artillerie-Reserveoffizier, arbeitete er einige Jahre als Vertreter deutscher Industriefirmen und gründete 1945 die „Oklar Limited", welche u. a. die Generalvertretung der PFAFF-Industrienähmaschinen in Kaiserslautern übernahm und heute (1991) vom Sohn Güven Okday weitergeführt wird. Gleichzeitig trat Sefik Okday als Lehrer für Maschinenelemente in die Teknik Okulu in Istanbul Yildiz (heutige Yildiz-Universität) ein, wo er sechsundzwanzig Jahre lang dieses Fach lehrte. Er schrieb das 6-bändige Werk „Makina Elemanlari" (Maschinenelemente), welches in vierfacher Auflage heute noch eins der gesuchtesten Bücher auf diesem Gebiet ist. 1986 schrieb er das Buch „Mein Großvater der letzte Großwesir Ahmet Tewfik Pascha", welches großen Anklang auch in der türkischen Presse fand (über 20 Artikel in Tageszeitungen und Zeitschriften). Das zweite Buch mit dem Titel „Vom Sultanat zur Republik, zwei Sultansadjutanten und Großwesirssöhne berichten" erschien 1988. Die zweitgrößte türkische Tageszeitung „Milliyet" brachte Ende 1988 eine 10-tägige Serie aus diesem Buch. Sefik Okday war in erster Ehe mit einer Breslauerin verheiratet, hat von ihr einen Sohn und eine Tochter. In zweiter Ehe war er mit einer Tirolerin verheiratet und hat von ihr eine Tochter.

INHALT Vorwort 9 Geleitwort 11 Mein Großvater Tewfik Pascha 13 Die Schweizerin aus Wolfisberg 15 Liebe auf den ersten Blick 16 Eine merkwürdige Taufe 18 Tewfik Pascha wird Botschafter in Berlin (1885) 20 Antrittsbesuch bei Kaiser Wilhelm I. 23 Eskapaden des persischen Schahs 23 Ganz Wolfisberg bestaunt Elisabeths Phonographen 24 Tewfik Pascha als einziger Diplomat bei Fürst Otto von Bismarck 25 Tewfik Pascha wird Außenminister von Sultan Abdül-Hamid 27 Armenisches Attentat auf Tewfik Pascha 30 Der griechisch-türkische Krieg (1897) 30 Die 40 000 Goldpfunde, die Tewfik Pascha zurückwies 31 Eine Srail-Dame als Geschenk 32 Ein Großwesir mit einer Christin als Frau? Unmöglich' 33 Die jüngsten Adjutanten des Sultans 33 Die erste Heldentat 35 Zum Putzen der Kaaba nach Mekka 36 Hochzeiten, Zeremonien und wieder Hochzeiten und Zeremonien 36 Die erste moderne osmanische Hochzeit 41 Sultan Abdül-Hamid wird abgesetzt 43 Zwei osmanische Preußen 45 Der Balkankrieg 1912/1913 51 Als deutscher Zeitungskorrespondent getarnt durch die feindlichen Linien 55 Ausbruch des Ersten Weltkrieges 57 Bei Kriegsbeginn wieder in der Heimat 58 5Mein Vater Ali Nuri wird Adjutant von Generalfeldmarchall Freiherr Colmar von der Goltz 59 Der wahre Grund, warum Goltz Pascha 1914 in die Türkei kam 60 Wenn von der Goltz 1914 zum deutschen Generalstabschef ernannt worden wäre, hätte Europa ein anderes Gesicht bekommen! Eine eigenartige Prinzessinnen-Hochzeit Das Galizienabenteuer meines Vaters Ali Nuri Die sprichwörtliche türkische Tapferkeit! Doch wozu mußten 12 000 anatolische Bauern in Galizien ihr Leben lassen? 75 Von Galizien an die Makedonienfront 78 Der letzte Osmanen-Sultan besteigt den Thron, und der Erste Weltkrieg geht seinem Ende entgegen 80 Deutsch-türkischer Konflikt um Batum 83 Die abenteuerliche Belgradreise meines Vaters Ali Nuri 85 Was macht ein kleiner Berliner Bub plötzlich im fernen Süden? 88 Der dornenvolle Weg des Großwesirs Tewfik Pascha 91 Einiges über die „Armenierfrage" 92 Das unheilvolle Wirken von Großwesir Ferid Pascha 95 Tewfik Pascha wird letzter Großwesir des Osmanischen Reiches 98 Onkel Ismail Hakkis merkwürdige Verbannung 104 Vom Sultanspalast zu den Freiheitskämpfern in Anatolien 106 Auch im Auswärtigen Amt ist mein Onkel Ismail Hakki immer noch der alte Draufgänger 111 Als persona grata bei Reichsstatthalter Baldur von Schirach in Wien 114 Meine Mutter fühlte deutsch und glaubte blind an Dr. Goebbels 116 Ein verarmter Großwesir 119 Ein Großwesirssohn wird Vertreter: Oh, welche Schande! 121 Eine Bosporusbrücke, die nicht gebaut werden konnte 122 Torpedos für die türkische Marine 125 Die erste türkische allgemeine Maschinenfabrik — leider nur auf dem Papier 126 Das Großwesirpalais wird Hotel 129 Mein Vater Ali Nuri als Major 1941 wieder im Dienst 132 Mir wurde die Ehre zuteil, prinzliche Prügel zu beziehen 133 Eine friedliche russische Invasion 134 Wichtige Reformen Atatürks 135 Die Märchenwelt der damaligen Automobile 136 64 67 72 6Bin ich wohl verrückt, ein Ingenieurstudium zu machen? 137 Meine ersten Eindrücke von Berlin und der Technischen Hochschule in Charlottenburg 139 Die braunen Kolonnen marschieren 141 Meine Studienzeit im schönen Dresden 142 Ich heirate als Student eine Breslauerin 144 Die Reise mit dem Auto in die Türkei glich 1937 einer kleinen Safari 146 Eine abenteuerliche Deutschlandreise 148 Der Zweite Weltkrieg 148 Als Deutschübersetzer wieder beim Militär 149 Berufswahl und Familiäres 151 1946: Einreise nach Deutschland unmöglich! Heimliches Treffen im Grenzzollhaus 153 Die besseren Deutschen 155 Bis daß der Tod euch scheidet 156 Tewfik Paschas Ur- und Ur-Urenkel 157 Betrachtungen und Begegnungen 160

Wir leben heute im Jahre 1991, in einer Zeit, in der das d eutsch-türkische Verhaltnis verschiedene Gesichter hat. Die deutschen Medien berichten wöchentlich mehrmals darüber bringen auch Filme und Berichte über die Türkei. SchlieBlich leben etwa 1.5 Millionen Türken in der Bundesrepublik und die Türkei wird zunehmend von deutschen Touristen besucht (im jahre 1988 waren es genau 755 020).

Lebenslauf von Ahmet Sefik Okday Sefik Okday wurde am 20. Juli 1909 in Berlin geboren. Sein Vater, Afi Nuri, war zu der Zeit als kaiserlich ottomanischer Oberleutnant bei den II. Gardedragonern in Berlin und besuchte zur gleichen Zeit die Kriegsakademie. Bei Beginn des Ersten Weltkrieges kam Sefik Okday mit seinen Eltern nach Istanbul und wohnte im Palais seines Großvaters Tewfik Pascha. (Tewfik Pascha, welcher unter Sultan Abdül-Hamid II. vierzehn Jahre Außenminister war, wurde später der letzte Großwesir des Osmanischen Reiches.) Sefik Okday besuchte von 1916 bis 1918 die Deutsche Oberrealschule in Istanbul. Da diese Schule bei Kriegsende durch die Alliierten geschlossen wurde, wechselte er in das Lycee (Gymnasium) Galatasaray, wo die Hauptfächer auf französisch unterrichtet wurden, und absolvierte dieses Gymnasium im Jahre 1929. Es folgten anderthalb Jahre praktische Arbeit bei der Gutenhoffnungshütte in Oberhausen/Sterkrade (Rdld.) und Seidel und Naumann (Dresden). $efik Okday studierte von Ende 1930 bis 1933 in Berlin an der Technischen Hochschule Charlottenburg und wechselte nach erfolgreichem Vorexamen nach Dresden, wo er 1937 sein Diplom-Maschinen-Ingenieur mit „sehr gut" bestand. Nach Beendigung seiner Militärzeit in Istanbul, als Artillerie-Reserveoffizier, arbeitete er einige Jahre als Vertreter deutscher Industriefirmen und gründete 1945 die „Oklar Limited", welche u. a. die Generalvertretung der PFAFF-Industrienähmaschinen in Kaiserslautern übernahm und heute (1991) vom Sohn Güven Okday weitergeführt wird. Gleichzeitig trat Sefik Okday als Lehrer für Maschinenelemente in die Teknik Okulu in Istanbul Yildiz (heutige Yildiz-Universität) ein, wo er sechsundzwanzig Jahre lang dieses Fach lehrte. Er schrieb das 6-bändige Werk „Makina Elemanlari" (Maschinenelemente), welches in vierfacher Auflage heute noch eins der gesuchtesten Bücher auf diesem Gebiet ist. 1986 schrieb er das Buch „Mein Großvater der letzte Großwesir Ahmet Tewfik Pascha", welches großen Anklang auch in der türkischen Presse fand (über 20 Artikel in Tageszeitungen und Zeitschriften). Das zweite Buch mit dem Titel „Vom Sultanat zur Republik, zwei Sultansadjutanten und Großwesirssöhne berichten" erschien 1988. Die zweitgrößte türkische Tageszeitung „Milliyet" brachte Ende 1988 eine 10-tägige Serie aus diesem Buch. Sefik Okday war in erster Ehe mit einer Breslauerin verheiratet, hat von ihr einen Sohn und eine Tochter. In zweiter Ehe war er mit einer Tirolerin verheiratet und hat von ihr eine Tochter.

INHALT Vorwort 9 Geleitwort 11 Mein Großvater Tewfik Pascha 13 Die Schweizerin aus Wolfisberg 15 Liebe auf den ersten Blick 16 Eine merkwürdige Taufe 18 Tewfik Pascha wird Botschafter in Berlin (1885) 20 Antrittsbesuch bei Kaiser Wilhelm I. 23 Eskapaden des persischen Schahs 23 Ganz Wolfisberg bestaunt Elisabeths Phonographen 24 Tewfik Pascha als einziger Diplomat bei Fürst Otto von Bismarck 25 Tewfik Pascha wird Außenminister von Sultan Abdül-Hamid 27 Armenisches Attentat auf Tewfik Pascha 30 Der griechisch-türkische Krieg (1897) 30 Die 40 000 Goldpfunde, die Tewfik Pascha zurückwies 31 Eine Srail-Dame als Geschenk 32 Ein Großwesir mit einer Christin als Frau? Unmöglich' 33 Die jüngsten Adjutanten des Sultans 33 Die erste Heldentat 35 Zum Putzen der Kaaba nach Mekka 36 Hochzeiten, Zeremonien und wieder Hochzeiten und Zeremonien 36 Die erste moderne osmanische Hochzeit 41 Sultan Abdül-Hamid wird abgesetzt 43 Zwei osmanische Preußen 45 Der Balkankrieg 1912/1913 51 Als deutscher Zeitungskorrespondent getarnt durch die feindlichen Linien 55 Ausbruch des Ersten Weltkrieges 57 Bei Kriegsbeginn wieder in der Heimat 58 5Mein Vater Ali Nuri wird Adjutant von Generalfeldmarchall Freiherr Colmar von der Goltz 59 Der wahre Grund, warum Goltz Pascha 1914 in die Türkei kam 60 Wenn von der Goltz 1914 zum deutschen Generalstabschef ernannt worden wäre, hätte Europa ein anderes Gesicht bekommen! Eine eigenartige Prinzessinnen-Hochzeit Das Galizienabenteuer meines Vaters Ali Nuri Die sprichwörtliche türkische Tapferkeit! Doch wozu mußten 12 000 anatolische Bauern in Galizien ihr Leben lassen? 75 Von Galizien an die Makedonienfront 78 Der letzte Osmanen-Sultan besteigt den Thron, und der Erste Weltkrieg geht seinem Ende entgegen 80 Deutsch-türkischer Konflikt um Batum 83 Die abenteuerliche Belgradreise meines Vaters Ali Nuri 85 Was macht ein kleiner Berliner Bub plötzlich im fernen Süden? 88 Der dornenvolle Weg des Großwesirs Tewfik Pascha 91 Einiges über die „Armenierfrage" 92 Das unheilvolle Wirken von Großwesir Ferid Pascha 95 Tewfik Pascha wird letzter Großwesir des Osmanischen Reiches 98 Onkel Ismail Hakkis merkwürdige Verbannung 104 Vom Sultanspalast zu den Freiheitskämpfern in Anatolien 106 Auch im Auswärtigen Amt ist mein Onkel Ismail Hakki immer noch der alte Draufgänger 111 Als persona grata bei Reichsstatthalter Baldur von Schirach in Wien 114 Meine Mutter fühlte deutsch und glaubte blind an Dr. Goebbels 116 Ein verarmter Großwesir 119 Ein Großwesirssohn wird Vertreter: Oh, welche Schande! 121 Eine Bosporusbrücke, die nicht gebaut werden konnte 122 Torpedos für die türkische Marine 125 Die erste türkische allgemeine Maschinenfabrik — leider nur auf dem Papier 126 Das Großwesirpalais wird Hotel 129 Mein Vater Ali Nuri als Major 1941 wieder im Dienst 132 Mir wurde die Ehre zuteil, prinzliche Prügel zu beziehen 133 Eine friedliche russische Invasion 134 Wichtige Reformen Atatürks 135 Die Märchenwelt der damaligen Automobile 136 64 67 72 6Bin ich wohl verrückt, ein Ingenieurstudium zu machen? 137 Meine ersten Eindrücke von Berlin und der Technischen Hochschule in Charlottenburg 139 Die braunen Kolonnen marschieren 141 Meine Studienzeit im schönen Dresden 142 Ich heirate als Student eine Breslauerin 144 Die Reise mit dem Auto in die Türkei glich 1937 einer kleinen Safari 146 Eine abenteuerliche Deutschlandreise 148 Der Zweite Weltkrieg 148 Als Deutschübersetzer wieder beim Militär 149 Berufswahl und Familiäres 151 1946: Einreise nach Deutschland unmöglich! Heimliches Treffen im Grenzzollhaus 153 Die besseren Deutschen 155 Bis daß der Tod euch scheidet 156 Tewfik Paschas Ur- und Ur-Urenkel 157 Betrachtungen und Begegnungen 160

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